Archiv für Persönlich

Wieviel Sklaven hast DU?

Während ich mich noch durch die spannende Analyse modernen Sklaventums von E. Benjamin Skinner arbeite, schreibt Bernd Hagenkord, 54 Sklaven würden für ihn arbeiten.

Nun ist Hagenkord keineswegs Großgrund-, Plantagen- oder Bordellbesitzer. Der Jesuitenpater Hagenkord ist Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, Ordensbruder seines Papstes Franziskus. Wie kommt dieser Kirchenmann an 54 Sklaven? Weiterlesen

Es ist mir eine Ehre

 

Seit 1SONY DSC980 bin ich regelmäßig und nahezu jedes Jahr als Teilnehmer auf der Internationalen Pädagogischen Werktagung (PWT) in Salzburg. Vorträge, Werkkreise und Begegnungen mit Referenten und Berufskollegen erweisen sich jedes Jahr neu als außergewöhnlicher Fundus wissenschaftlicher Erkenntnisse, pädagogischer Einsichten und gesellschaftspolitischer Perspektiven. Aus diesem Fundus habe ich mit Freuden geschöpft und vieles in meine Arbeit integriert.

Für die PWT 2017 luden die Veranstalter mich nun ein, einiges aus meiner Arbeit auf dieser größten pädagogischen Fachtagung Europas zu präsentieren. Weiterlesen

… da fängt das Leben an

„Mit 66 Jahren…“ – Wie humorvoll und treffsicher hatte doch Udo Jürgens die Pubertät des Alters besungen. Jene Zeit, in der man alt genug ist, es besser zu wissen, zugleich jung genug, es nochmal zu tun.

Sesshaft werden? Straßenschild in Isselburg

Sesshaft werden?
Straßenschild in Isselburg

Zugleich ist es das Alter, in dem der Körper immer häufiger morgens flüstert: „Mach das nie wieder!“

Zu Jahresbeginn war dieses Flüstern überlaut geworden, hatte mir einige Tage Krankenhausaufenthalt beschert. Auch meine Wanderklause, die denk!BARmobil, benötigt inzwischen mehr Werkstattzeiten. Weiterlesen

Jährlich Weihnacht – täglich Menschwerdung

Die Wintersonnenwende ist wieder geschafft. Die vielfach entmutigende Stimmung immer kürzerer Tage mit stets längerer Dunkelheit wandelt sich zur Freude auf wieder längere, lichtvolle Tage. Die dunkelste Stunde der Nacht sei der Anfang eines neuen Tages, tröstet eine alte Spruchweisheit.

Solchen Trost kann unsere Welt gut brauchen, legen doch Zeitzeichen und Nachrichten von den Schauplätzen des weltumspannenden Krieges schwärzeste Stunden nahe. Weiterlesen

Ein nötiger Strategiewechsel

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„Der Würde wegen“ – geplant war das neue Buch als ein Zwischenbericht zur Arbeit der Initiative Verfassungskonvent. Dass daraus nun mehr wurde, hat unterschiedliche Gründe. Ein erster Grund war technischer Art. Die bisherigen Tagungserklärungen mit verbindenden Erläuterungen hätten die für ein Buch notwendige Zahl von 49 Seiten nicht erreicht. So entstand die Idee, Mitstreiter der Initiative einzuladen, sich mit eigenen Überlegungen zu den Grundwerteartikeln des bestehenden Grundgesetzes einzubringen. Die eingebrachten Beiträge lösten zwar das Problem der Seitenbeschränkung, die geringe Resonanz auf die Einladung selbst (vier Beiträge) gab allerdings zu denken.

Durch diese Einladung ausgelöst wurden auch Fragen an die Initiative herangetragen, die es gründlich zu klären und zu beantworten galt. Weiterlesen

Wegwerf-Freunde?

„Warum bist du noch mit Georg befreundet?“ Der mich so via Facebook anfragende KAB-ler liefert zugleich die technische Lösung mit: Freunde, scroll down, entfernen!

Eine gute Anfrage, denn sie zwingt mich zur Reflexion: wie hältst du es mit Gescheiterten? Wie hälst Du es mit Menschen, die schuldig wurden – die sich vergangen haben?

Georg Hupfauer hat sich vergangen. Wie er selbst zugab, hat er auf Kinderporno-Seiten im Internet gesurft. Seit einem Jahr musste er von den Ermittlungen der Staatsanwälte gegen ihn. Er schwieg, bis eine bevorstehende Pressemeldung ihn zum Eingeständnis vor dem Bundesvorstand der KAB und zum Rücktritt von allen Mandaten zwang. Weiterlesen

Mensch werden

Der unfassbare Gott wurde nach eigenem Willen zum anfassbaren Menschen. Ganz Mensch lebte Er in tiefstem Gottvertrauen, selbst als dieses Vertrauen Ihm den Kreuzestod brachte. In der österlichen Auferweckung bestätigte Gott das weihnachtliche Kind als seinen in die Menschheit eingeborenen Sohn. Jederzeit tritt uns dieser Mensch gewordene Gott im göttlichen Kern eines jeden Nächsten entgegen. In jeder Not eines Nächsten lädt er uns ein, und vom Homo sapiens zum Menschen zu entwickeln.

Cockpit-KrippeDie kleine Krippe im Cockpit meiner Wanderklause erinnert mich jeden Tag des Jahres an diese Einladung.

In mittlerweile liebgewordener Tradition entziehe ich mich auch diesmal den üblichen Feiertagsritualen und X-mas-Events, um abseits betreuten Denkens dieser Einladung und seinen Konsequenzen nachzuspüren.

Wie auch immer Ihr diese Weihnacht begeht, wünsche ich euch, dass es ein frohes Miteinander wird. Voller Freude aneinander, die den göttlichen Kern eines Jeden sichtbar werden lässt.
Bevor ich nun in (funk-)stille Alpentäler abtauche wünsche ich euch allen ein froh-besinnliches Weihnachtsfest, ein segensreiches neues Jahr und die Kraft, auch 2014 aktiv an der Vermenschlichung unserer Welt mitzuwirken.

 

Du entscheidest

Verschiedene Möglichkeiten, Herausforderungen anzugehen:

Manche werden bei gleichem Ziel und gleicher Methodik noch AKTIVER.

Andere bleiben auf ihrem Kurs bis zum Hindernis, um dann REAKTIV das Steuer herum zu reißen.

Zu wenige nutzen die über das Aktionsziel reichende Orientierung. um frühzeitig und KREATIV neue Wege und Varianten durchzuspielen.

Sieben Buchstaben,

doch drei Formen gleicher Ressource.

Ein (zu) seltener Justiz-Erfolg

Titelbild Protokoll tredition

http://www.tredition.de/?books/ID21206/Protokoll-eines-vermeidbaren-Todes

Bei etwa 2000 tödlichen Ärztefehlern jährlich war der Tod der Helga Hülkenberg nicht spektakulär, aber fragwürdig. Die juristischen Verfahren zur Klärung solcher Fragen laufen üblicherweise außerhalb öffentlicher Aufmerksamkeit.

So berichtet das Landgericht Leipzig, dass 2005 von 75 neuen Fällen nur 27 durch ein Urteil abgeschlossen wurden, dabei hat nur ein Kläger den Rechtsstreit gewonnen. Vergleiche oder Klagerücknahme beendeten die anderen Verfahren.

Bei solch spektakulär geringer Urteilsquote in Ärztefehlerprozessen bildet das klare Urteil des Kölner Landgerichtes allerdings eine hoffnungsvolle Ausnahme. Weiterlesen