Archiv für Querdenker

Du entscheidest

Verschiedene Möglichkeiten, Herausforderungen anzugehen:

Manche werden bei gleichem Ziel und gleicher Methodik noch AKTIVER.

Andere bleiben auf ihrem Kurs bis zum Hindernis, um dann REAKTIV das Steuer herum zu reißen.

Zu wenige nutzen die über das Aktionsziel reichende Orientierung. um frühzeitig und KREATIV neue Wege und Varianten durchzuspielen.

Sieben Buchstaben,

doch drei Formen gleicher Ressource.

Die “Drillinge” sind komplett

Titel Frei zu liebenAus der Verlagsbeschreibung:

Im dritten, abschließenden Band seiner „Reflexionen und Impulse abseits betreuten Denkens“ konzentriert sich der Autor auf die Kernenergie der Liebe. Jener Energie, die über die Empörung hinausgreift und Zorn zur Gestaltungskraft wandelt (Bd. 1). Jener Liebe, die im Verständnis christlicher Weltverantwortung zu engagiertem Laienapostolat auf Augenhöhe herausfordert (Bd. 2). Weiterlesen

Vom Laienapostolat auf Augenhöhe

 Titel Abschied 2

Aus der Verlagsbeschreibung:

Soziale Strukturen entstehen und entwickeln sich im reflektierten zwischenmenschlichen Handeln“ (Joh. Heinrichs). Wirksame Kräfte werden in Kirche, Staat und Gesellschaft vergeudet, um von den Nutznießern vorherrschender Strukturen „Reformen“ zu verlangen.

Der Diplom-Sozialpädagoge Josef Hülkenberg, Jahrgang 1951, folgt der Einsicht des Sozialphilosophen Johannes Heinrichs und engagiert sich darin, Reflexionsprozesse zu fördern, durch die das zwischenmenschliche Handeln der Beteiligten neu Impulse und Ausrichtungen erfährt.

Während im ersten Band seiner „Reflexionen abseits betreuten Denkens“ die Demokratie im Zentrum der Betrachtungen stand, konzentriert der Autor sich im vorliegenden zweiten Band auf die Entwicklungen in der katholischen Kirche. Weiterlesen

Aus dem Abseits betreuten Denkens – nun als Buch

 

Titelbild 2

Aus der Verlagsbeschreibung:

Überzeugende und verbindliche Wertkonzepte halten eine Gesellschaft zusammen. Will sie demokratische Gesellschaft sein, sollten diese Wertkonzepte und die daraus folgende Politik im breiten gesellschaftlichen Dialog entwickelt und beschlossen werden. Für die dazu nötige demokratische Kultur engagiert sich der Dipl.-Sozialpädagoge Josef Hülkenberg. Die Reflexionen und Impulstexte laden ein zum eigenständigen Nach-Denken.

Damit die Anliegen und Erfahrungen der Bürger sich als „politischer Wille“ auch im Regierungshandeln niederschlagen, sind Kultur und Regelwerk der Demokratie weiterzuentwickeln. Für den Autor ein Grund, den dazu nötigen Dialogprozess voran zu treiben.
Dabei geht er einen ungewöhnlichen Weg, Menschen zu ihren Visionen, gesellschaftlichen Vorstellungen oder Lösungen zu befragen und zu ermuntern. Aus Gesprächs-, Reise- und Tagungsnotizen, in eigenständiger sozialethischer Reflexion entstanden die hier vorgelegten Impulse. Die Reflexionen und Impulstexte laden ein zum eigenständigen Nach-Denken.

Wie in seinen Seminaren zieht Hülkenberg auch als Autor den pointierten Impuls der umfangreichen Ausarbeitung vor. Teilnehmer wie Leser sollen ohne akademische Rückgriffe aus eigener Alltags- und Lebenserfahrung mit gesundem Menschenverstand die vorgestellten Überlegungen nachvollziehen, prüfen und eigenständig weiterentwickeln können.

http://www.tredition.de/?books/ID18157/Empoerung-allein-schafft-kein-Gemeinwohl

 

Working poor – Arm durch Arbeit?

KSI und Europäisches Zentrum für Arbeitnehmerfragen, EZA und hatten eingeladen zur Europäischen Tagung nach Bad Honnef, gefördert von der EU. Vom 2.-4.Mai 2012 galt es, eine Situationsbeschreibung zur Armut von Arbeitnehmern und Analysen von Hintergründen vorzulegen sowie der Diskussion von Strategien und Konzepten der Armutsbekämpfung Raum zu geben.
Mein Resümee zu Beginn: Ihren Wert gewann diese Tagung weniger durch die wiederholt vorgetragenen und aktualisierten soziologischen Befunde als vielmehr durch die schärfer akzentuierten Fragestellungen. Weiterlesen

Manifest: Deutschland nach dem Kollaps

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Die Gesellschaft wird geplündert.

Nach dem Zusammenbruch kommunistischer Staaten und sozialistischer Wirtschaften sahen und erklärten sich die Vertreter marktfundamentalistischer Ökonomie zu Siegern im ideologischen Wettbewerb.
Seitdem unterwerfen sie offen die Politik dem Markt, hebeln immer wieder die Demokratie aus und zerstören mit erzwungenen “Reformen” kulturelle und soziale Errungenschaften.
Länder mit unterschiedlichen sozialen und ökologischen Standards werden auf den entgrenzten Märkten mittels des Profits als einzig gültigen Massstab gegeneinander ausgespielt. Weltweit agierenden Spekulanten wurde Raum gegeben, sie können ungehindert walten und schalten. Einstmals noch seriöses Bankwesen wurde zur “Finanzindustrie” und “Investment-Casino”, in dem Realwirtschaft geplündert, Währungen verzockt und Staaten ruiniert werden. Weiterlesen

Demokratie weiter denken und entwickeln!

Nach den Tagen der “13. Sommerakademie für politische Querdenker” waren wir uns einig. Unser Land ist in kränkelnder Verfassung. Die Paradigmen unseres Grundgesetzes basieren auf dem über 200jährigen Politikmodell des Herrn Montesquieu und den Erfahrungen der Grundgesetz-Autoren mit der Nazi-Herrschaft.

Es war ein epochaler Schritt zur Begrenzung feudaler Herrschaft:
- Beteiligung der Bürger über Parlamente
- Gewaltenteilung
- “Macht auf Zeit” durch Wahl

Der nächste Schritt ist nun überfällig:
Demokratische Souveränität des Volkes!

Der Souverän zeigt seine Reife:
- Politische Willensbildung und Entscheidung vom Volk ausgehend
- Konsequente Subsidiarität in einer Wertstufen-Demokratie
- Weitere Beteiligungsrechte der Bürger

Mit neuen Paradigmen den Art. 146 GG endlich in Angriff nehmen!

  • Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

 

Kein Irrweg, sondern Labyrinth!

Verleiten die Irrwege auf Jahrmärkten dazu, sich den Kopf zu zerbrechen bzw. mit dem Kopf gegen die (Glas-)Wand zu stoßen, bieten Labyrinthe Anreize zum Nachdenken über sich selbst.

Als verschlungener Meditationspfad lockt er zu Fragen heraus :

  • Bist Du bereit, deinen Weg zu gehen?
  • Bleibst Du auf Deinem Weg, auch wenn er Kehren und Wendungen mit sich bringt?

Beim Eintritt in den labyrinthischen Pfad hast du das Ziel – die Mitte – gut im Blick. Doch der Weg irritiert. Er führt dich in die Nähe der Mitte und dann doch wieder an den Rand. Nimmst du eine “Abkürzung”, findest du dich plötzlich in falscher Richtung auf den Weg.

Menschen auf gleichem Weg begegnen dir verschiedentlich, es scheint als liefen sie in die Gegenrichtung und sind doch auf dem Weg ins Zentrum. Wagst Du in Deinen Zentrum zu gehen, in die Tiefe deiner eigenen Mittel zuschauen?

Uns Teilnehmern der 60. Internationalen pädagogischen Werktagung in Salzburg wurde die Erfahrung des meditativen Weges in einem Lichterlabyrinth geboten. 800 Teelichter (eines für jeden Tagungs-Teilnehmer) formten das Labyrinth auf dem Boden der Kollegienkirche und beleuchtetem den barocken Kirchenraum.
Liturgisch-szenisch wurden wir eingeladen zum eigenen Gehen.

Auch nicht Anwesende wurden mitgenommen. So waren meine Gedanken bei einer guten Freundin, deren Fuß auch nach der zweiten Operation nicht richtig heilt. Hat das etwa damit zu tun, dass sie in einer existenziellen Frage am Scheideweg
steht und sich “ihres Weges” unsicher ist?

Labyrinthe sind keine Irrwege, sie laden ein zum Nachdenken über bisherige und neue Wege.

Neue Dialogkultur?

Alfred Neven DuMont, Verleger und Patriarch veröffentlichter Kölner Meinung fordert eine neue Dialogkultur. Da keimt Hoffnung auf! Hoffnung, dass die Fragen, Ideen, Vorschläge kulturell kreativer Bürger publizistisch begleitet werden und öffentliches Gehör finden. In akademischen Zirkeln wird trefflich über “niederschwellige Kommunikationsformate” parliert und disputiert. Doch statt sich dem Gespräch auf der Straße, in der Kaffebud oder sonst im öffentlichen Raum zu stellen, beschränken sich die Entscheidungsträger auf moderierte Selbstdarstellungen in Podiumsdiskussionen und öffentlichen Foren. Dort diskutieren die stets gleichen Verdächtigen vor interessiertem Publikum, diesem kontrolliert ein Mikrofon zu kurzer Rückfrage überlassend. Sachverstand und Ideenreichtum der Bürger entfalten sich hier nicht .

Wie Kommunen die Kultur öffentlicher Dialoge fördern können, ohne die Haushaltslage zu strapazieren, wird im Konzept “Campus der LebensKünste” beschrieben. In der Tradition mittelalterlicher Drei-Felder-Wirtschaft können öffentliche Brachflächen geregelt zum Raum öffentlicher Bedenktzeiten werden. Am Kölner Eifelwall hat sich bereits ein von vielen Bürgern akzeptierter Platz des Dialoges entwickelt; im öffentlichen Raum, in der nun für den Neubau des Stadtarchivs vorgesehenen Industriebrache.

Hier reden Bürger nicht mehr nur über die Hintergründe zum Archiveinsturz, sondern wie das neue Archiv nicht nur die Erinnerung bewahren kann, sondern auch Perspektiven und Konzepte für die Zukunft öffnen könnte. Hier entwickeln Bürger Ideen, wie nicht nur der Grüngürtel gemäß Masterplan neu geschlossen werden kann, sondern der öffentliche Dialog im Rahmen eines Kulturprojektes seinen Platz findet.

Besseren Dialog zwischen Politikern und Bürgern, zwischen Verwaltung und Bürger fordert Neven DuMont. Diese Sicht ist zu erweitern um die Dialoge zwischen den Bürgern selbst.

Die vollmundigen Behauptungen eines “Köln kann”, “Köln kann besser”, “Köln kann auch anders” oder auch eines “Mut zu Kultur” haben aktuell ihren Elchtest zu bestehen. Die Testgelände heißen Offenbachplatz und Eifelwall. Wie werden diese Elchtests publizistisch begleitet? Auch darin zeigt sich neue Dialogkultur.

 

Auf der Suche nach wahrhaft humaner Gesellschaft

Ein schillernde Begriff, abgenutzt und häufig verwendet wie eine Wundsalbe über den Verletzungen der Menschenwürde.
Wahrhaft human wäre eine Gesellschaft erst zu bezeichnen, könnte jeder Mensch gemäß der ihm eigenen Personenwürde leben.
Doch davon sind wir weit entfernt. Weiterlesen