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	<title>denk!BAR  &#187; Gesellschaftspolitik</title>
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	<description>Impulse zum Umdenken </description>
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		<title>Das Ende der moralischen Instanz?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 11:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Josef Hülkenberg]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die BaWü-Wahl die Macht der Kirchen entlarvtDer verborgene Wahlkrimi Die Landtagswahl in Baden-Württemberg im März 2026 wird als einer der knappsten Wahlkrimis in die Geschichte des Bundeslandes eingehen. Auf den ersten Blick siegten die Grünen unter Cem Özdemir mit 30,2 Prozent hauchdünn vor der CDU. Doch die wahre Geschichte steht im Kleingedruckten der Wahltagsbefragungen. Eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2" valign="top" width="459"><b>Wie die BaWü-Wahl die Macht der Kirchen entlarvt</b><b>Der verborgene Wahlkrimi </b>Die Landtagswahl in Baden-Württemberg im März 2026 wird als einer der knappsten Wahlkrimis in die Geschichte des Bundeslandes eingehen. Auf den ersten Blick siegten die Grünen unter Cem Özdemir mit 30,2 Prozent hauchdünn vor der CDU. Doch die wahre Geschichte steht im Kleingedruckten der Wahltagsbefragungen. Eine exklusive Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen, die auf einer massiven Stichprobe von 21.000 Befragten in 160 Wahllokalen basiert, enthüllt eine völlig andere politische Landkarte. Hätte man nur in die Kirchenbänke oder Moscheen geblickt, wäre der Wahlabend nicht mit dem Sieg Özdemirs, sondern mit einem Triumph der Union zu Ende gegangen. Die Daten zeigen: Religiöse Identität ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern ein mächtiger – wenn auch oft paradoxer – Hebel der politischen Macht.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="200"><i>Video-Zusammenfassung</i><i>KI-generiert</i><a href="https://youtu.be/C6i080aD-yM"><img class="alignleft size-full wp-image-1402" alt="Wahlverhalten der Christen" src="http://denkbar-mobil.de/wp-content/uploads/2026/03/Wahlverhalten-der-Christen.png" width="256" height="141" /></a><b><i> </i></b></td>
<td valign="top" width="259"><i>Themengrafik KI-generiert</i> <a href="http://denkbar-mobil.de/wp-content/uploads/2026/03/Wahlen-BW.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1401" alt="Wahlen BW" src="http://denkbar-mobil.de/wp-content/uploads/2026/03/Wahlen-BW.png" width="2752" height="1536" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="top" width="459"><b><i>Quellen</i></b>:<b></b></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="top" width="459"><i><a href="https://katholisch.de/artikel/67592-christen-waehlen-anders-analyse-der-baden-wuerttemberg-wahl">https://katholisch.de/artikel/67592-christen-waehlen-anders-analyse-der-baden-wuerttemberg-wahl</a>  <a href=" https://www.forschungsgruppe.de/Startseite/"> </a></i><i><a href=" https://www.forschungsgruppe.de/Startseite/">https://www.forschungsgruppe.de/Startseite/</a>    </i><a href="https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2026-03-08-LT-DE-BW/umfrage-afd.shtml ">https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2026-03-08-LT-DE-BW/umfrage-afd.shtml </a></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="top" width="459"><b><i>Zum vertieften Lesen:</i></b><b></b></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="top" width="459"><b>Erkenntnis 1: Ein anderer Ministerpräsident – Die Dominanz der CDU bei Christen </b>Wäre Baden-Württemberg ein Land, in dem nur Katholiken und Protestanten zur Wahl gehen, hieße der Ministerpräsident heute Manuel Hagel. Die Daten belegen einen massiven „konfessionellen Bonus“ für die CDU. Während die Partei im Gesamtergebnis bei 29,7 Prozent stagnierte, scharten sich die Kirchenmitglieder hinter der Union: 38 Prozent der Katholiken und 30 Prozent der Protestanten gaben Hagel ihre Stimme. In einer rein christlichen Wählerschaft hätte dies für eine komfortable Regierungsmehrheit gereicht. Die Analyse der Forschungsgruppe Wahlen lässt hier keinen Spielraum für Interpretationen:„Manuel Hagel wäre Ministerpräsident geworden, wenn nur die Stimmen von Katholiken und Protestanten gezählt hätten.“<span id="more-1399"></span></p>
<p><b>Erkenntnis 2: Die Warnung, die verhallte – Die Resilienz der AfD trotz kirchlichem Veto </b></p>
<p>Eines der politisch brisantesten Ergebnisse ist die erschütternde Erfolgsquote der AfD innerhalb der christlichen Milieus. Trotz der beispiellosen moralischen Brandmauer der Kirchenführungen – die katholischen Bischöfe hatten der AfD bereits 2024 „völkischen Nationalismus“ vorgeworfen – erwies sich die Partei als erstaunlich resilient gegenüber kirchlichen Wahlempfehlungen.Die Bischöfe bezeichneten die Partei explizit als „für Christen unwählbar“. Dennoch wählten 17 Prozent der Katholiken und sogar 19 Prozent der Protestanten die AfD. Damit liegt das Ergebnis unter Christen fast punktgenau im Bereich des allgemeinen Wahlergebnisses (18,8 Prozent), bei dem die Partei ihren Stimmenanteil im Vergleich zu 2021 verdoppeln konnte. Der „moralische Schutzschild“ der Kirchen ist durchbrochen: Die AfD wächst in religiösen und säkularen Gruppen nahezu im Gleichschritt. Religiöse Bindung fungiert nicht mehr als Immunisierung gegen rechtspopulistische Angebote.</p>
<p><b>Erkenntnis 3: Identität vs. Ideologie – Warum Muslime nicht Özdemir wählten</b></p>
<p>Eine der analytisch interessantesten Verschiebungen betrifft die muslimischen Wähler. Obwohl die Grünen mit Cem Özdemir einen Spitzenkandidaten stellten, der sich selbst als „säkularen Muslim“ identifiziert, blieb die erhoffte Sogwirkung aus: Nur 16 Prozent der Muslime wählten Grün. Stattdessen dominierten soziale Gerechtigkeitsthemen die Wahlentscheidung dieser Gruppe.</p>
<p>Die SPD (20 Prozent) und vor allem die Linke (17 Prozent) feierten bei den Muslimen Erfolge, die weit über ihrem Gesamtdurchschnitt lagen. Besonders frappierend: Die Linke erzielte bei Muslimen fast das Vierfache ihres Gesamtergebnisses (4,4 Prozent). Es scheint, als hätte Özdemirs betont säkulare Identität für gläubige oder traditionelle Muslime kaum Bindungskraft entfaltet, während das „soziale Gewissen“ der Linksparteien als wirkungsvolles Gegengewicht fungierte.</p>
<p><b>Erkenntnis 4: Der „Gottesdienst-Faktor“ – Ein Milieu innerhalb des Milieus</b></p>
<p>Die Untersuchung bestätigt, dass die CDU eine „Kernfestung“ besitzt, die weiterhin nach alten Regeln funktioniert: das Milieu der praktizierenden Gläubigen. Wer wöchentlich den Gottesdienst besucht, wählt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Union. Unter den aktiven Katholiken erreichte die CDU einen Spitzenwert von 46 Prozent, bei den Protestanten waren es 35 Prozent.</p>
<p>Hier zeigt sich ein „Milieu innerhalb des Milieus“. Je stärker die rituelle Bindung an die Institution Kirche ist, desto tiefer ist die Verwurzelung in der Union. Das „C“ im Parteinamen ist in den aktiven Kirchenbänken nach wie vor die stärkste Währung. Für Manuel Hagel war dies die wichtigste Machtbasis, die ihn beinahe ins Staatsministerium getragen hätte.</p>
<p><b>Erkenntnis 5: Gender-Gap und die fundamentale Macht der Konfessionslosen</b></p>
<p>Die Analyse fördert zudem eine tiefe demografische Spaltung zutage. Innerhalb der katholischen Kirche zeigt sich ein eklatanter Geschlechterunterschied: Während 20 Prozent der katholischen Männer AfD wählten, waren es bei den katholischen Frauen nur 15 Prozent.</p>
<p>Die wahre Machtverschiebung findet jedoch jenseits der Religion statt. Die Konfessionslosen (ca. 40 Prozent der Bevölkerung) sind heute die Königsmacher. Sie wählten zu 37 Prozent die Grünen und hoben damit Özdemir im Amt. Wie radikal die konfessionslose Wählerschaft das politische Gefüge verschiebt, zeigt ein Gedankenexperiment aus der Datenanalyse: Hätten nur Konfessionslose gewählt, wäre die Linke mit 7 Prozent sicher im Landtag vertreten gewesen – während die SPD mit nur 4 Prozent an der Sperrklausel gescheitert und aus dem Parlament geflogen wäre.</p>
<p><b>Fazit: Eine gespaltene Wählerschaft und die Zukunft der „christlichen“ Wahl</b></p>
<p>Die Landtagswahl 2026 markiert einen Wendepunkt. Religion spielt in Baden-Württemberg zwar weiterhin eine entscheidende Rolle, doch ihre Funktion hat sich gewandelt. Die CDU bleibt die Partei des gottesdienstlichen Kernmilieus, verliert aber den Zugriff auf jene Christen, die der Kirche nur noch auf dem Papier angehören. Das bittere Fazit für die Kirchenleitungen: Ihre moralische Autorität wirkt nicht mehr bis in die Wahlkabine, wie die Resilienz der AfD-Wähler zeigt.</p>
<p>In einer Gesellschaft, in der die Konfessionslosen die SPD aus dem Parlament drängen könnten und ein muslimischer Spitzenkandidat eher die säkulare Mitte als seine eigene Religionsgemeinschaft mobilisiert, stellt sich die Systemfrage: Hat das „C“ in der Politik noch eine integrative Kraft, oder wird es zum Erkennungsmerkmal einer schrumpfenden Nische? Wohl nicht nur in Stuttgart wird die Macht heute nicht mehr unter den Kirchtürmen, sondern in den wachsenden Freiräumen dazwischen entschieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Auf der Suche nach dem Kompass?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 12:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Josef Hülkenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutsche Christdemokraten suchen ihren Kompass in der programmatischen Wurzel ihrer Partei. Donals Trump dagegen erklärt seine eigene Moral zum Kompass seines Handelns. Doch wie Pfadfinder und Soldaten schon früh lernen, gehört zur Orientierung auch die Landkarte. Was, wenn die zerrissen ist, wie ein alter Falk-Plan auf einer Mülldeponie? Wie schaffen, wie rekonstruieren wir aus dessen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="175"><a href="https://youtu.be/hi9yA8nMRzM"><img class="alignleft  wp-image-1217" alt="Aufhebung Hegels" src="http://denkbar-mobil.de/wp-content/uploads/2026/01/Aufhebung-Hegels.jpg" width="234" height="129" /></a></td>
<td valign="top" width="170"><a href="http://denkbar-mobil.de/wp-content/uploads/2026/01/Kompass-integrale-Philosophie.png"><img class="wp-image-1218 alignright" alt="Kompass integraler Philosophie" src="http://denkbar-mobil.de/wp-content/uploads/2026/01/Kompass-integrale-Philosophie.png" width="214" height="119" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="175"></td>
<td valign="top" width="170"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="top" width="345">Deutsche Christdemokraten suchen ihren Kompass in der programmatischen Wurzel ihrer Partei. Donals Trump dagegen erklärt seine eigene Moral zum Kompass seines Handelns. Doch wie Pfadfinder und Soldaten schon früh lernen, gehört zur Orientierung auch die Landkarte. Was, wenn die zerrissen ist, wie ein alter Falk-Plan auf einer Mülldeponie? Wie schaffen, wie rekonstruieren wir aus dessen Resten unsere notwendige Orientierung?Hier kommt der Sozialphilosoph Johannes Heinrichs (*1942) ins Spiel. Während sich die Philosophie nach Hegel in isolierte Spezialdisziplinen auflöste, ermöglicht Heinrichs’ Reflexionslogik eine <b>systematische Integration</b>, die sowohl universelle Strukturen erkennt als auch offen für neue Erfahrungen bleibt.Wie wichtig seine integrale Philosophie für die gesellschaftliche Entwicklung ist, lässt sich an mehreren Kernpunkten festmachen:</p>
<p><b>1. Überwindung der Demokratiekrise</b> Heinrichs diagnostiziert, dass heutige Parteiendokratien strukturell unfähig sind, notwendige Reformen umzusetzen, da sie verschiedene Sachfragen (Wirtschaft, Bildung, Ethik) in unzulässige „Paket-Lösungen“ pressen. Sein Modell der <b>Wertstufendemokratie</b> sieht vier spezialisierte parlamentarische Kammern vor, was die politische Handlungsfähigkeit durch eine sachgemäße Gliederung wiederherstellen soll.<span id="more-1213"></span></p>
<p><b>2. Lösung systemischer Wirtschaftskonflikte</b> Die Quellen betonen, dass wirtschaftliche Krisen oft auf systemischen Fehlkonstruktionen wie dem Zinsmechanismus beruhen. Heinrichs bietet hier einen „dritten Weg“ jenseits von Kapitalismus und Sozialismus an, indem er die Wirtschaft in einen <b>rechtlich-ethischen Rahmen</b> einbettet, der eine „Gegenkolonialisierung“ der Lebenswelt durch rein ökonomische Logiken verhindert.</p>
<p><b>3. Integration durch Differenzierung</b> Ein wesentlicher Beitrag zur gesellschaftlichen Stabilität ist das Prinzip der <b>„Integration-durch-Differenzierung“</b>. Es ermöglicht, gesellschaftliche Teilbereiche (Subsysteme) nach ihrer eigenen Logik funktionieren zu lassen, während sie gleichzeitig durch einen gemeinsamen <b>Grundwertekonsens</b> zusammengehalten werden. Dies bietet eine Lösung für moderne Kulturkämpfe und das Dilemma zwischen Uniformierung und chaotischem Pluralismus.</p>
<p><b>4. Modell für Europa und die Weltgemeinschaft</b> Auf internationaler Ebene bietet die Philosophie einen Entwurf für eine <b>europäische Verfassung</b> und eine globale Weltföderation. Statt eines homogenisierenden Einheitsstaates schlägt Heinrichs eine Konföderation vor, die nationale kulturelle Identitäten wahrt, aber auf einer gemeinsamen reflexionslogischen Struktur basiert.</p>
<p><b>5. Verantwortungsvolle Gestaltung der KI-Zukunft</b> Auch für die technologische Entwicklung ist der Ansatz relevant, da er Kriterien für <b>echte Sprachkompetenz und reflexive Intelligenz</b> liefert. Dies bietet der Industrie einen Pfad zur Entwicklung von Systemen, die nicht nur Muster erkennen, sondern ihre Handlungen reflexiv überwachen können, was für die Sicherheit und Interpretierbarkeit von KI entscheidend ist.</p>
<p><b>Zusammenfassend</b> ist Heinrichs&#8217; Philosophie ein „Navigationsinstrument“ für die Meta-Moderne: Sie liefert die Architektur, um die komplexen globalen Krisen – von der ökologischen Herausforderung bis zum Vertrauensverlust in die Politik – nicht nur punktuell zu bearbeiten, sondern an ihren systemischen Wurzeln zu lösen.</p>
<p>Man kann sich diese Philosophie wie den <b>Bauplan für ein modernes Glasfasernetz</b> der Gesellschaft vorstellen: Bisher verlaufen unsere sozialen Leitungen (Wirtschaft, Politik, Kultur) oft ungeordnet und behindern sich gegenseitig. Heinrichs liefert die logische „Schaltzentrale“ und die präzisen „Kabelkanäle“, die dafür sorgen, dass Informationen und Werte ohne Störungen fließen können, während jeder Bereich genau den Platz erhält, den er für seine spezifische Funktion benötigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div align="center">
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</div>
<p>Quelle:</p>
<p>Kai Froeb, Johannes Heinrichs, Die Aufhebung Hegels, Porto 2025 https://reflexivitypress.com/de/buecher/froeb-johannes-heinrichs-die-aufhebung-hegels</td>
</tr>
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